Strand-Intro
Wilhelmshaven im Februar
die Zeit ohne Strandgut hat ein Ende!
Liebe Leserinnen und Leser,

die Zeit ohne Strandgut hat ein Ende!

Wilhelmshaven von seinen schönen und von seinen aufregenden Seiten, Konzerte, Partys und vieles mehr gibt es ab sofort wieder aktuell.
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Strand-News
Mild und Laut
Das Wochenende vom 14. – 19. Februar
Da sage noch jemand in Wilhelmshaven wäre nichts los…
Das kommenden Wochenende zeigt sich Erlebnisreich! Mr. Irish Bastard im Kling Klang und Corvus Corax im Pumpwerk
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Strand-Stadt
Frust und gesunder Optimismus
Wilhelmshaven 2011 – 2012
Februar 2012 – das letzte Jahr ist noch nicht ganz verdaut doch die Aussichten für dieses Jahr scheinen vielversprechend. War das letzte Jahr eher von Schreckensmeldungen, Schließungen und dem Wahlkampf um Rat und Oberbürgermeisterposten geprägt, steht uns in diesem Jahr wohl eher Erfreuliches bevor. Geht man durch die City, erkennt man bereits jetzt das Leerstände aufgehoben sind oder kräftig an Neueröffnungen gearbeitet wird. Fast scheint es dass alle nur auf einen Startschuss gewartet hätten. Aber beginnen wir mit dem letzten Jahr…
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Strand-Gastronomie
Essen in Wilhelmshaven
Ouzo No14
„Lass uns essen gehen“ klingt eigentlich ganz einfach. Bis dann die Frage auftaucht „…wo gehen wir denn hin?“
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Strand-Mix
3 Musiker und 1 Name
SCHUDZIK.
Im September präsentierte Strandgut das erste Solo-Konzert von Singer/Songwriter Tom Chudzik alias Schudzik. im Krokodil am Börsenplatz. In diesem Jahr ist aus dem Soloact Schudzik. eine Band gewachsen.
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Strand-Leute
Menschen in Wilhelmshaven
Tahnee Siltz
Warum leben und arbeiten Menschen wie Tahnee Siltz eigentlich in Wilhelmshaven? Welche Lieblingsplätze haben sie hier? Was machen sie und was sind ihre Wünsche?
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Strand-Musik
Corvus Corax
Sverker Tour Live im Pumpwerk
Wer am Freitag keine Lust auf eine Fasnachtparty hatte und sich noch weniger die Schlagerhitgiganten anhören wollte, der wusste, wo er am Freitag sein musste: Im Pumpwerk. Die Mittelalterband Corvus Corax gab sich die Ehre.
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Strand-Styling
Die Wella Pro Series Trends im Frühjahr 2012
Vintage, Romantik und Glamour
Jede Jahreszeit besticht durch besondere Events: Ob Après Ski-Party, romantisches Valentinstag-Date oder eine glamouröse Veranstaltung. Dabei steht bei trendbewussten Frauen neben dem richtigen Outfit auch immer ein perfekter Haarstyle im Vordergrund.
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Strand-Mode
Die Vorstellungskraft ist der Anfang der Schöpfung
Vivien Schlüter und ihre Klash Kouture
Nicht nur in den großen Metropolen gibt es interessante Modemacher und ihre Designs. Es gibt sie sogar in unserer Region – in diesem speziellen Fall in Oldenburg.
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Strand-Stadt
Frust und gesunder Optimismus
Wilhelmshaven 2011 – 2012

Februar 2012 – das letzte Jahr ist noch nicht ganz verdaut doch die Aussichten für dieses Jahr scheinen vielversprechend. War das letzte Jahr eher von Schreckensmeldungen, Schließungen und dem Wahlkampf um Rat und Oberbürgermeisterposten geprägt, steht uns in diesem Jahr wohl eher Erfreuliches bevor. Geht man durch die City, erkennt man bereits jetzt das Leerstände aufgehoben sind oder kräftig an Neueröffnungen gearbeitet wird. Fast scheint es dass alle nur auf einen Startschuss gewartet hätten. Aber beginnen wir mit dem letzten Jahr…

 

Plötzlich kam Anfang 2011 Bewegung in, beziehungsweise um den Banter See. Die Firma Thalen Consult hatte ein Konzept zur Bebauung der Fläche zwischen Emsstraße und Nordufer gegenüber dem Columbia Hotel vorgelegt und somit die Stadt in Zugzwang gebracht. Nun soll der See sauber werden und ein Nutzungskonzept her. Denn nur so lassen sich die angedachten Wohn- und Gewerbeflächen vermarkten. Unterstützt mit eigenen Untersuchungen sollte das Ingenieurbüro Dr.-Ing. Manzenrieder die 1.119 Seiten aus den bereits 39 bestehenden Gutachten zu einer Handlungsempfehlung zusammenfassen. Fazit hieraus: ein Generalkonzept gibt es nicht und die Verbesserung der Wasserqualität wird ein langer Weg. Zurzeit versucht unser neuer Oberbürgermeister mit seiner „Banter See Konferenz“ öffentlich Ideen für die Nutzung des Sees und seiner direkten Umgebung zu sammeln. Größte Hürde für ein stimmiges Nutzungskonzept ist allerdings die Ausrichtung als Freizeitareal und Wohnraumbebauung. Welche Hürden dies aufwirft zeigt immer wieder eindrucksvoll der mit  Wohnraumbebauung gesäumte Bontekai.    

 

Für Unmut und Beeinträchtigungen sorgten die Bauarbeiten an der Jadeallee bei gleichzeitiger Sperrung der KW Brücke. Die Jadeallee ist fertiggestellt und Bepflanzt und wird ihre Pracht wohl erstmals in diesem Sommer zur Geltung bringen. Auf eine Überquerung der KW Brücke müssen wir allerdings noch bis zum nächsten Jahr warten.  

 

Mitte des Jahres rief der angekündigte Abriss der Südzentrale zahlreiche Akteure auf den Plan. Auf Initiative von Corinna Nickel trafen sich zahlreiche Fachleute und interessierte Bürger zu einer interessanten Informationsveranstaltung im Marinemuseum. Der aus dieser Veranstaltung initiierte Verein zum Erhalt der Südzentrale hat zwischenzeitlich den Abriss verhindern können und im November eine Resolution zum Erhalt der Südzentrale mit 3133 Unterschriften an Oberbürgermeister Wagner übergeben. Allerdings fehlt bis heute das für ein wirkliches Vorankommen wichtigste: ein Nutzungskonzept

 

Dank Bürgerprotest ist auch das geplante Umspannwerk Antonslust vom Tisch. Der Schule Neuende war eine von den Bürgern gewünschte Nutzung leider verwehrt. Nun wird unter massiven Veränderungen daraus Wohnraum.

 

Die Drohende Privatisierung oder sogar Schließung des Marinearsenals wurde durch die Entscheidungen der Bundeswehrreform abgewendet.

Die Schließung der Raffinerie zeigte das scheinbar machtlose Ausgeliefert sein gegenüber internationalen Konzernen. Der Verkauf an die Niederländische Hestya Energy ließ zwar kurzfristigen Optimismus zum Erhalt als Raffinerie und der Arbeitsplätze aufkommen, doch der Sang- und Klanglose Umbau zur Tankfarm ließ sich nicht verhindern.

 

 

 

Was wird 2012

Im bisher immer unterschätzen Kleinen scheint sich dieses Jahr etwas zu tun. So haben immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen den Mut  sich in Wilhelmshaven anzusiedeln. In der Marktstraße erlebt insbesondere der Bereich zwischen Virchow- und Parkstraße einen Aufschwung mit der Belegung der bisherigen Leerstände. In der Parkstraße wird die Fläche des ehemaligen ELCO Shops belegt und in der Mozartstraße wird die Fläche der ehemaligen Boutique Babette auf neue Nutzung vorbereitet.

Im Tourismus war 2011 ein deutlicher Anstieg insbesondere im umsatzträchtigen Tagestourismus zu verzeichnen. Auch hier sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen die Stützpfeiler einer gesunden Entwicklung. Dies kann und sollte 2012 berücksichtigt, gefördert und ausgebaut werden.

 

Diesen Herbst steht uns mit der Inbetriebnahme des „Container Terminal Wilhelmshaven“ oder hier besser bekannt als „JadeWeserPort“ Großes bevor. Hier sind alle Beteiligten in der Pflicht dafür zu sorgen dass dieses Großprojekt, und somit auch Wilhelmshaven, mit keinen weiteren  Negativschlagzeilen belastet wird und eine positive Entwicklung für die Region möglich wird.

 

In seinem Wahlkampf hatte Oberbürgermeister Wagner von den Bürgern immer wieder das Miteinander sowie vernetztes Denken und Handeln eingefordert. Dies gilt es nun wahrzunehmen. Nie sah es für Bürgerbeteiligung erfolgversprechender aus als jetzt. Darum sollten wir unser Interesse am Geschehen in Wilhelmshaven nicht mit dem Wahlzettel abgegeben haben.

 

 


Hurra wir leben noch!
Wilhelmshaven nach der Wahl

Die Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl liegt hinter uns und die Erwartungen waren hoch! Den Wilhelmshavenern wird der Termin in Erinnerung bleiben. In welcher Erinnerung, das muss die Zeit zeigen! Eines hat die Wahl bereits gezeigt: mit einem Vermarktungskonzept und Werbung kann man viel erreichen!

 

Dem neuen Oberbürgermeister und dem Stadtrat eine Chance und Zeit geben die Weichen für die Zukunft unserer Stadt Zukunft zu stellen, dies sollten wir berücksichtigen. Hindernisse die es zu überwinden gilt werden genug auftauchen.

Unser Augenmerk sollte darauf liegen die Arbeiten aktiv zu begleiten. Unterstützen und auf die Finger sehen, nachhaken, notfalls auch mal bremsen oder anschieben. Zu lange haben wir uns zurückgelehnt und uns auf unsere Vertreter verlassen. So sollte sich unser Engagement nicht auf die drei Kreuze am Wahltag beschränken, auch wenn die Mehrheit der Bürger drei Kreuze macht das der Wahlkampf vorbei ist. Letztendlich ist unsere persönliche Zukunft mit der Wilhelmshavens verbunden, da sollte es doch selbstverständlich sein diese aktiv selbst zu gestalten!

 

Stoppt die Vernachlässigung!Auch wenn immer wieder über die Finanz- und Wirtschaftslage Wilhelmshavens lamentiert wird: Die wahren Wirtschaftsförderer sind die Menschen dieser Stadt und wir haben unser Wohlergehen in der Hand! An uns allein liegt es wie wir unsere Zukunft und die Zukunft unserer Stadt gestalten. Der neue Oberbürgermeister hat uns immer wieder aufgefordert aktiv zu werden und positiv zu denken. In wieweit  Bürgernähe im Tagesgeschäft tatsächlich zum tragen kommt, werden die nächsten Monate zeigen. Er täte gut daran auch Aktivitäten die nicht in sein Konzept passen zuzulassen. Das es da eine erhebliche Schwäche gibt, hatte er im Wahlkampf gezeigt, als es um die an vielen Stellen offensichtliche Vernachlässigung in unserer Stadt ging. Doch grade das Stadtbild ist ein erheblicher Faktor in Sachen Lebensqualität! Und um die Wilhelmshavener zum „positiv denken“ zu bewegen, braucht es handfeste und direkte Taten. Da hilft kein Versprechen von „Leuchtturmprojekten“ und „Hurra“ rufen. Es müssen für den Bürger greifbare Ergebnisse hier vor Ort erbracht werden.

 

Stoppt die Vernachlässigung!Neben den Versprechen der Bürgernähe und der Aufgabe Rat und Verwaltung zu einer positiven Zusammenarbeit zu führen, werden die in Jahrzehnten gefestigten Strukturen aus Interessen abzubauen sein. Diese Aufgabe könnte um ein vielfaches schwieriger werden als alle anderen Aufgaben eines Oberbürgermeisters. Auch hier  würde es helfen sich, statt der zwar Schlagzeilen bringenden Konzentration auf Leuchtturmprojekte, eher einer soliden Basis und einem Fundament zu widmen. Vieles was Wilhelmshaven fehlt ließe sich im „Kleinen“ korrigieren. Eben auf solide Weise und ohne Gloria und Hurra! Das Endergebnis wird dann für die nötigen positiven Schlagzeilen sorgen. Kein Bürger dieser Stadt wird ernsthaft erwarten und verlangen dass mit dem Stichtag der Amtsübernahme plötzlich goldene Zeiten anbrechen. Auch wenn bei einer aktuellen Umfrage weit über die Hälfte der Teilnehmer meint dass sich in Wilhelmshaven nichts ändern wird: Ein wenig Licht am Ende des Tunnels hätten wir schon gerne!

 

 

 


 

 

Bürger für die Stadt
Was wird aus Wilhelmshaven?

In wenigen Wochen stehen wir vor einem für Wilhelmshaven bedeutungsschweren Termin: der Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl.

 

Der Termin 11.September ist untrennbar mit einschneidenden Umbrüchen verbunden, die wir in erster Linie mit den Ereignissen und Leid in einer unfassbaren Dimension verbinden die seit 2001 auf diesem Termin lasten. 2011 werden die Weichen für die Zukunft unserer Stadt an diesem Termin und somit auch unser allen Zukunft gestellt. An uns allein liegt es wie wir unsere Zukunft und die Zukunft unserer Stadt gestalten. Auch wenn immer wieder über die Finanz- und Wirtschaftslage Wilhelmshavens lamentiert wird: Die wahren Wirtschaftsförderer sind die Menschen dieser Stadt! Und wir haben unser Wohlergehen in der Hand!

 

Aber was ist dran an den zahlreichen Diskussionen die sich derzeit um die Zukunft Wilhelmshavens ranken. Was ist mit den Plänen der OB Kandidaten, was wird aus dem Banter See und seinem Umfeld, was aus der Südzentrale und was wird aus der an vielen Stellen offensichtlichen Vernachlässigung in unserer Stadt? Die Aufgaben die der künftige Oberbürgermeister zu bewältigen hat scheinen schier unlösbar.

 

So ist es doch verwunderlich das sich eine so große Anzahl an Bewerbern der Aufgabe stellen will. Auf der einen Seite sicher löblich die Stadt in eine positive Zukunft führen zu wollen, schleicht sich doch bei dem einen oder anderen Bewerber der Eindruck ein, die anstehenden Aufgaben zu unterschätzen. Neben der Aufgabe Rat und Verwaltung zu einem positiven Konsens zu führen, werden die in Jahrzehnten gefestigten Strukturen aus Interessen abzubauen sein. Und diese Aufgabe könnte um ein vielfaches schwieriger werden als alle anderen Aufgaben eines Oberbürgermeisters. Dem „Gewinner“ würde es helfen sich statt der zwar Schlagzeilen bringenden Konzentration auf Leuchtturmprojekte eher einer soliden Basis und einem Fundament zu widmen. Vieles was Wilhelmshaven fehlt ließe sich im „Kleinen“ korrigieren. Eben auf solide Weise und ohne Gloria! Das Endergebnis wird dann für die sicher auch nötigen positiven Schlagzeilen sorgen. Und kein Bürger dieser Stadt wird ernsthaft erwarten und verlangen dass mit dem Stichtag der Amtsübernahme plötzlich goldene Zeiten anbrechen.  

 

Einen nicht unerheblichen Anteil an der Zukunftsfähigkeit Wilhelmshavens liegt in den Händen der Ratsmitglieder/innen. Wichtig wird sein das jedes Ratsmitglied als Bürger/in dieser Stadt abseits der Parteimeinung eine eigene Meinung vertritt und für Wilhelmshaven einsetzt. Doch der größte Anteil liegt in unser allen Händen wenn wir mit unseren Stimmen die Zukunft dieser Stadt bestimmen. Und dabei sollten wir uns nicht blenden lassen sondern realistisch abwägen. 

 

 

 


 

Geschäftsidee und Standortförderung
Schweizer Genesis Invest AG kommt nach Wilhelmshaven

Jacqueline Bakir Brader  BAKIR Distribution InternationalJacqueline Bakir Brader öffnet mit der Bakir Distribution International GmbH und ihrem Business Office Service-Center den Markt für regionale und internationale Unternehmen in Wilhelmshaven und übernimmt die Deutschland Repräsentanz eines der innovativsten Unternehmen auf dem Umwelttechnologiesektor, der Schweizer Genesis Invest AG. Das Unternehmen entwickelt und produziert die neuste Generation Solarpaneele, Wasseraufbereitungsanlagen und autarke Gebäudemodule.

 

Detlef Breitzke Jade Bay EntwicklungsgesellschaftAuf der von hochrangigen Wirtschaftsvertretern und –förderer besuchten Eröffnungsveranstaltung der Bakir Distribution International GmbH am 02. Juli, wurden von Armin Pörnbacher, dem Direktor der Solarenergiesparte Genesis Solartec AG, eindrucksvoll die Chancen und Möglichkeiten der Produkte, aber auch die Möglichkeiten für den Standort Wilhelmshaven präsentiert.

 

John Niemann HafenwirtschaftsvereinigungGenesis Invest hat zudem eine strikte Unternehmensphilosophie – der Mensch steht im Vordergrund. Dies wird besonders bei der Antwort auf die Frage nach den Entscheidungsfaktoren für den Standort Wilhelmshaven deutlich. „Frau Bakir Brader hat  für uns den Ausschlag gegeben. Natürlich spielten auch die logistischen Möglichkeiten eine Rolle, aber die hätten wir auch in Bremen, Bremerhaven oder Cuxhaven vorgefunden.“ so der Direktor.

 

Armin Pörnbacher Genesis Solartec AGIm Gespräch wird schnell klar wie innovativ und vorausschauend Genesis agiert. Vom im Transportzustand ca. 1 Kubikmeter abmessenden Mobile Cube, einer Wasserausbereitungsanlage speziell für z. B. Katastrophengebiete mit einer Leistungsfähigkeit von 22.000 Litern Trinkwasser/Tag die mit Solar und Windenergie betrieben wird, bis hin zu kompletten Werk für Solarpaneele werden die örtlichen Ressourcen und Gegebenheiten genutzt. Das derzeit in der Schweiz im Bau befindliche Solarpaneel-Werk ist durch Eigenproduktion selbst vom labilen Silizium Weltmarkt unabhängig. Und mit den Genesis Gebäudemodulen lassen sich ganze Dörfer unabhängig von klassischer Wasser- und Stromversorgung errichten.

 

„Herr Pörnbacher, wie sieht ihre Planung für den Standort Wilhelmshaven aus?“

„Zum einen möchten wir mit der Repräsentanz unsere Produkte auf dem gesamten deutschen Markt etablieren. Zum anderen stehen Investorengespräche durch Frau Bakir Brader für ein autarkes Feriendorf in der Nähe von Wilhelmshaven kurz vor dem Abschluss. Das Dorf wird aus unseren Gebäudemodulen errichtet und völlig unabhängig von der Strom und Wasserversorgung sein. Zudem werden die einzelnen Gebäude in der Versorgung vernetzt sein und sich gegenseitig versorgen.“

 

„In der Schweiz entsteht grade ein Solarpaneel-Werk der Genesis Solartec AG und sie schaffen mittelfristig über 200 Technologie-Arbeitsplätze vor Ort. Könnte so ein Werk auch hier in Wilhelmshaven entstehen?“

„Jederzeit – copy and paste – wenn ein Investor an uns herantritt lässt es sich jederzeit auch hier errichten. Bedingt durch die eigene Silizium-Schmelze ist nur eine sehr hohe Stromversorgung nötig. Die könnte hier aber z. B. durch Windenergie realisiert werden.“

 

Armin Pörnbacher im Vortrag vor Wirtschaftsvertretern in Wilhelmshaven„Das Werkskonzept ist äußerst innovativ. Aber auch hier steht der Mensch im Vordergrund. Wie und warum realisieren sie dies?“

„Ich komme aus dem professionellen Teamsport, wo ich gelernt habe, wie wichtig jeder Einzelne für das Teams ist. Ich werde selbst auch in diesem Werk arbeiten und schätze eine positive Arbeitsumgebung. Das Werk wird praktisch eine Biosphäre sein.  Es wäre ja auch verrückt, wenn die Mitarbeiter ihre Freizeit und verdientes Geld dafür ausgeben müssten um sich wieder wohlzufühlen. Da schaffen wir doch besser ein Umfeld in dem die Arbeit Spaß macht. Was letztendlich ja auch der Produktivität zugutekommt. Die Mitarbeiter/innen sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens!“

 

„Ohne auf technische Einzelheiten einzugehen, was sind die Vorteile ihrer Solarpaneele?“

„Wir haben technische Innovationen, welche die Laufzeit der Module auf 50 Jahre ohne signifikante Degradation ausdehnen und je nach Konfiguration ca. 40% mehr Stromertrag bieten als herkömmliche Installationen. Des weiteren ist die ökologische Produktion vor Ort, die wesentlich verbesserten Einsatzmöglichkeiten und die sehr hohe Recyclingfähigkeit ein enormes Plus. Wir können die Paneele fast vollständig wieder der eigenen Produktion zuführen. Bei den Einsatzmöglichkeiten können wir z. B. durch Einfärbung in Ziegeloptik selbst historische Gebäude versorgen. Und für die Schweiz prüfen wir aktuell den Einsatz als Lawinenverbauung. Durch die dünne Luft, Kälte und Sonneneinstrahlung wären enorme Leistungen möglich.“

 

Armin Pörnbacher im Vortrag vor Wirtschaftsvertretern in WilhelmshavenNeben dem ökologischen Aspekt macht Pörnbacher auch den volkswirtschaftlichen Aspekt klar. „Es ist doch verrückt, dass wir für unsere Energieversorgung täglich 1 Milliarde Euro nach Russland und in die arabischen Staaten schicken, wo doch alle alternativen Ressourcen hier ungenutzt vorhanden sind. Im Grunde finanzieren wir permanent unsere eigene Versklavung.“

 

 

Fazit – Wilhelmshaven und seine Wirtschaftsförderer sollten den in den Eröffnungsreden euphorisch angebotenen Unterstützungen Taten folgen lassen. Neben den direkten wirtschaftlichen Auswirkungen könnte von einer weiteren Ansiedlung der Genesis Invest AG ein immens positiver Imagefaktor für die Region ausgehen. Von positiven Auswirkungen auf den Umgang mit Mitarbeitern und der Unternehmenskultur auf andere Unternehmen der Region wollen wir hier noch gar nicht reden. Aber wer weiß – auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

 

 

Info: www.genesis-invest.de

 

 


 

Rettung durch Bürgergeld und Wilhelmshavener Investoren?
Die Südzentrale

Ende Februar rüttelte die Meldung Ende „Abriss der Südzentrale noch in diesem Jahr“ die Wilhelmshavener auf. Während die Einen in Gedanken schon mit der Organisation einer Abrissparty beschäftigt sind, keimen bei Anderen Ideen, wie man die Südzentrale erhalten und zu einem positiven Aushängeschild für Wilhelmshaven machen könnte.

 

Die Südzentrale Direkt am Binnenhafen bildet das einstige Kraftwerk der kaiserlichen Werft seit 1908 einen Verbund mit Europas größter Drehbrücke, der Kaiser-Wilhelm-Brücke.

Und bis vor einigen Jahren stand der Gebäudekomplex als eines der wichtigsten erhaltenen Industriebauten Norddeutschlands unter Denkmalschutz. Welchen Interessen die Nutzung dieser Besonderheit und Förderfähigkeit bisher entgegenstanden, bleibt bis heute offen. Ergebnis der jahrelangen Untätigkeit war jedoch die Aufhebung des Denkmalsschutzes wegen wirtschaftlicher Unzumutbarkeit. Seit das Kraftwerk 1994 stillgelegt wurde und 1998 die letzten Mieter aus den Betriebswohnungen auszogen sind, ist das Gebäude dem Verfall ausgesetzt.

 

Ernsthafte Ansätze einer Neunutzung und deren Finanzierbarkeit hatten der 2004 präsentierte Katalog der Architekten André Winter, Corinna Janssen, Hannes Griesemann und Bettina Brosowsky gezeigt. Und das im gleichen Jahr erschienene Buch Die Südzentrale in Wilhelmshaven von Corinna Janssen schreibt im Untertitel von „Begegnungen mit Geschichte, neuem Leben und unwiederbringlichem Wert“. Bereits 2 Jahre vorher hatte die FAZ die Zukunftsfähigkeit Wilhelmshavens am Umgang mit der Südzentrale festgemacht.  

 

Die SüdzentraleWoran es nun liegen mag, dass keiner dieser Ansätze zu Ende gedacht wurde, bleibt im Dunklen. Fakt ist jedoch, dass hochrangiges Basismaterial und zahlreiche Fachleute bereit stehen, wenn man sie nur abfragen würde. Ähnlich verhält es sich mit den Finanzierungsmöglichkeiten.  

 

Sollen die neusten Analysen und Erkenntnisse zum Tourismus in Wilhelmshaven und der Region ernst genommen werden, kommen die Verantwortlichen nicht umhin, sich schnell und ernsthaft mit dem Thema „Erhaltung und Restaurierung der Südzentrale“ zu beschäftigen. Auf offene Ohren, bei Bürgern, Investoren, Unternehmen und auch bei den Besitzern, werden sie nach unseren Informationen stoßen.

 

Für den Erhalt und die Restaurierung der Südzentrale starten wir die neue Strandgut Aktion JA zur Südzentrale und sammeln im ersten Schritt Meinungen und Kommentare, die zum Erhalt und zur Restaurierung der Südzentrale führen sollen. In den nächsten Wochen werden wir weitere Schritte hinzufügen, die Eines zum Ziel haben: die Südzentrale zu erhalten und zu einer Attraktion für Wilhelmshaven zu machen!     

 

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Hintergrund

 

Die Südzentrale war Kraftwerk der Marinewerft

 

Wurde 1908 von Fritz Riekert geplant und ist ab 1909 entstanden

 

Mit einer Leistung von über 11000 KW war sie das größte Kraftwerk seiner Zeit

 

Mit der Stilllegung des Kraftwerkes 1994 begann der Verfall zum heutigen Zustand

 

Ende Februar 2011 wurde bekanntgegeben, dass ein Verkauf des Geländes sowie der Abriss noch in diesem Jahr bevorstehen.

 

 


Denken in eine andere Richtung
Die Alternative zur Banter Kulisse

Fotomontage: Helmut HavelkaDie Weichen wurden gestellt – das Gelände der ehemaligen Banter Kasernen und der Prince Rupert School soll nach Ratsbeschluss mit Gewerbe- und Wohnhäusern zwischen Ems Straße und Banter See bebaut werden.

 

Denken wir aber einfach mal in eine andere Richtung – greifen eine bestehende Idee auf und kombinieren diese mit einer neuen Idee.

 

Die bestehende allerdings verworfene Idee – der Bau einer neuen Stadthalle. Diese Idee sollte wieder aufleben und nach unseren Vorstellungen neben Messen und Tagungen auch ganz klar für Konzertveranstaltungen ausgelegt, und der Standort so weit wie möglich nach Westen gelegt werden. Der Rest des Geländes von der Jadeallee Fotomontage: Helmut Havelkazwischen Emsstraße und Banter See sollte in eine zusammenhängende parkähnliche Freizeitfläche umgewandelt werden. Spiel- und Liegeflächen am Nordufer des Sees und feste Grillplätze machen die Fläche zur Oase für Einheimische und Touristen. Der Bunker könnte zu einer gastronomischen Attraktion umgebaut werden und mit einer Dachterrasse den Blick über den Jadebusen öffnen. Die Fläche des Nordufers wird zu einem natürlichen Strand angelegt und der Grodendamm in die Gestaltung einbezogen. Die Südseite der neuen Stadthalle könnte mit Sicht auf den See Platz für Handel und Gastronomie bieten. Integrierte Parkplätze lösen parallel das Parkraumproblem des Pumpwerks und könnten zudem die Parkraumsituation am Fliegerdeich/Südstrand entlasten.

 

Fotomontage: Helmut HavelkaWilhelmshaven bekommt so einen einzigartigen Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen, und löst Parkplatz- und Verkehrsprobleme des gesamten Areals um den großen Hafen.

 

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für alle Lösungswege ist und bleibt jedoch die ernsthafte Lösung des Algenproblems im Banter See. Ob Wohnraumbebauung oder Freizeitfläche – beides ist ohne eine entsprechende Lösung nicht umsetzbar! Zudem bedarf es eines wirklichen Masterplans – einen der das gesamte Areal zwischen Weser Straße und Jade einschließt.

 

Die Lösung mit Gewerbe- und Wohnhäusern weißt neben verschiedenen anderen einen erheblichen Nachteil auf: bis zum endgültigen Bauabschluss und vollständiger Vermarktung wird es sehr viel Zeit brauchen. Die Belastungen der Umgebung würden sich über Jahre hinziehen.

 

Vorteile der Lösung „Stadthalle und Freizeitfläche“ wären sicher die erhebliche Imageaufwertung und eine langfristige touristische Vermarktungsfähigkeit.

 

 

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Fotomontagen: Helmut Havelka